Tot und nun?

Wenn jemand stirbt, wissen viele nicht, dass Sie den verstorbenen länger Zuhause aufbaren können. In den meisten Fällen, so berichten die Bestatter, wollen die Angehörigen den Leichnam so schnell wie möglich aus dem Haus haben. Es liegt oft daran, dass viele nicht mit dem Tod umgehen kann. Berliner Trauerrednerin Daniela Klein

Der Tod ist nach wie vor irgendwie ein Tabuthema, dabei ist er das natürlichste auf der Welt. freie Trauerrednerin Berlin Vermeintlich wollen Erwachsenen den Kindern vor einem Schrecken bewahren und lassen deshalb den Verstorbenen so schnell wie möglich abholen, dabei gehen Kinder viel natürlicher mit dem Tod um, wenn sie wissen, dass das ein ganz natürlicher Prozess ist. Abschiedsrede Berlin bei Trauerfeier

Wie lange darf der Tote Zuhause bleiben?

Viele Menschen wissen überhaupt nicht, dass der Verstorbene noch lange Zuhause bleiben darf. In manchen Bundesländern sogar bis zu 48 Stunden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Verstorbene offen oder im Sarg aufgebart wird.

Weil viele es nicht wissen, vergeben Sie wertvolle Momenten, um sich von dem Toten in Würde zu verabschieden. Manche Familie laden dazu Freunde und Verwandte ein, um in Ruhe sich zu verabschieden, denn es ist viel persönlicher sich in einem familiären Umfeld als in einer kalten Trauerhalle zu verabschieden. Dabei können die Agehörigen den verstorbenen in Ruhe umziehen, waschen und für die Beerdigung selber vorbereiten.